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Viktor Prusko und
Birgit Keßler-Prusko
Tel.  08039 / 9072192

e-mail:
info@arche-alpines-steinschaf.de

Rasse des Jahres 2009

 

Zuchtgeschichte

Rettungsprojekt

Rassebeschreibung

  • In der Roten Liste der bedrohten Nutztierrassen in Deutschland, herausgegeben von der Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen (GEH), wird das Alpine Steinschaf in die Kategorie extrem gefährdet eingestuft.

  • Das Alpine Steinschaf wurde seit Jahrhunderten von Bauern im ostalpinen Raum und im angrenzenden Alpenvorland zur Sicherung ihrer Bedürfnisse an Milch, Wolle und Fleisch gehalten. In dieser Zeit hat sich das Alpine Steinschaf perfekt an das harte und entbehrungsreiche Leben angepasst. Dadurch haben sich sehr robuste und widerstandsfähige Tiere entwickelt.

  • Das Alpine Steinschaf ist die ursprüngliche Schaf-rasse des Ostalpenraums und die Ausgangsrasse der Bergschafzucht in Bayern und Österreich; durch Einkreuzung von Bergamaskerschafen entstanden die anderen Bergschafrassen. Das Alpine Steinschaf stellt damit nicht nur eine wertvolle genetische Ressource sondern auch ein schützenswertes Kulturgut dar.


Steinschafbock  von Viktor Prusko
Typischer Alpiner Steinschafbock

Alpines Steinschaf,  mit Viktor Prusko,    Weißes Bergschaf, Braunes Bergschaf und Brillenschaf
Regionale Schafrassen aus dem bayerischen Alpenraum: Alpines Steinschaf, Weißes Bergschaf, Braunes Bergschaf und Brillenschaf

 

Zuchtgeschichte

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Die Abstammung des Alpinen Steinschafs lässt sich bis ins Neolithikum zurückverfolgen. Das Steinschaf ist ein direkter Nachkomme des Torfschafs und somit eine der ältesten Schafrassen im Ostalpenraum und dessen Vorland.Zuchtbetrieb Prusko Viktor Bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts ist das Alpine Steinschaf im Alpenraum noch weit verbreitet und zwar
in
Deutschland in den Landkreisen Berchtes-gaden,Traunstein und Rosenheim,
in 
Österreich im Pinzgau, im Arltal, in der Geißau, im Tennengebirge und an den nördlichen Hängen der Kitzbühler Alpen,
in
Italien im Obervinschgau, im Eisacktal, im Passeiertal und im oberen Pustertal.





Ab 1960 wurde das Alpine Steinschaf zugunsten von Fleischschafrassen gezielt durch folgende Maßnahmen verdrängt: 
-
Aufkauf und Schlachtung (1999 wurde noch eine Herde mit 100 Tieren geschlachtet)
-
Verbannung der Steinschafböcke von den Gemeinschaftsweiden
-
Kastration der Böcke

Rettungsprojekt

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  • Ab 1985 suchten Dr. Gerhard Burkl und Christian Haarpaintner gezielt nach Einzeltieren des Alpinen Steinschafs.
  • 1996: Aufbau einer Herde durch Dr. Christian Mendel mit Tieren aus Nauders (Österreich)
  • 1997: Eintrag der Alpinen Steinschafe der Familie Aschauer ins Herdbuch
  • Im Jahr 2000 gab es wieder 11 Züchter in Bayern und Österreich mit ca. 130 Muttertieren und 6 Bocklinien im Herdbuch.
  • Oktober 2000: Gründung der Arbeitsgemeinschaft der Alpinen Steinschafzüchter
  • 2004: Gründung des Wollprojekts Alpines Steinschaf
  • Ab 2005 finden jährlich Treffen der Arbeitsgemeinschaft Alpines Steinschaf statt.
  • 2008 gab es in Bayern wieder 12 Zuchtbetriebe mit 203 Mutterschafen und 8 Zuchtböcken im Herdbuch.
  • Die Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen (GEH) wählt das Alpine Steinschaf zur Rasse des Jahres 2009.
 

Rassebeschreibung

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  • Kleines bis mittelgroßes feingliedriges Schaf
  • Gewicht Mutterschafe 45 - 60 kg, Altböcke 60 - 75 kg
  • breiter, tiefer Körper
  • Böcke oft mit schneckenförmigen Hörnern
  • weibliche Tiere gelegentlich einfach gebogene Hörner
  • Kopfprofil gerade, Nasenrücken leicht gebogen
  • Ohren stehen leicht hängend ab
  • harte Klauen
  • langer bewollter Schwanz reicht bis Sprunggelenk und ist am Ende häufig geknickt
  • Vlies mischwollig mit langen Grannenhaaren und feiner Unterwolle
  • alle Wollfarben und Zeichnungen treten auf

Besondere Leistungen

  • anpassungsfähig an die rauhe Haltung im Hochgebirge 
    - robust 
    - genügsam
    - wetterhart
  • frühreif
  • asaisonale Brunft
  • 3 Lammungen in 2 Jahren
  • hohe Milchleistung
  • beste Muttereigenschaften
Alpines Steinschaf
Alpines Steinschaf

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